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Während der Kriegsjahre ruhte die Arbeit im Posaunenchor, aber im Dezember 1948 ging es mit neuer Satzung und frischem Schwung weiter. Diesen konnte auch der Vorwurf in den 50er Jahren, der Posaunenchor dränge sich in die Liturgie und in das Orgelspiel ein, nicht bremsen. Ein Höhepunkt dieser Zeit war sicher im Jahre 1956 die Teilnahme an einem Bläsertreffen in der ehemaligen DDR, im Amt Neuhaus.
1962 drangen dann die ersten Mädchen und Frauen in die einstige Männerdomäne Posaunenchor ein und wurden schnell herzlich auf genommen.
10 Jahre später wurde von Hans-Jürgen Schmidt das erste Mal Noten- und Blockflötenunterricht für Kinder und Jugendliche angeboten, um ihnen den Spaß an der Musik zu vermitteln und um Nachwuchs für den Posaunenchor auszubilden.
Die Gründung einer Kinder-Volkstanzgruppe und einer Gitarrengruppe fällt ebenfalls in dieses Jahrzehnt.
In den 80er Jahren kam eine Erwachsenen-Volkstanzgruppe dazu.
Bedingt durch die Hinzunahme von Holzblasinstrumenten und Schlagwerk entwickelte sich der Posaunenchor unter der Leitung von Hans-Jürgen Schmidt in Richtung eines Orchesters.
Bis zu seinem Tod im Jahre 2003 und danach 3 Jahre unter Leitung seiner Tochter Michaela wurde diese Arbeit fortgeführt.
Im Jahr 2006 übernahm dann Volker Masemann die musikalische Leitung des Posaunenchores, der sich neue Leitsätze gegeben hat und seitdem von einem gewählten Vorstand geführt wird.
Zusätzlich wurde zur finanziellen Unterstützung im November 2006 ein Förderverein gegründet.
Instrumentation und Notation werden seitdem ständig erweitert und so stellt sich der Posaunenchor heute als ein Blasorchester da, das fest mit der kirchlichen Musik verwurzelt ist, aber auch mit weltlicher Musik begeistern kann.
Angelika Holtmann
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